Die Umwelt stellt unseren gemeinsamen Lebensraum dar. Immer mehr Menschen achten darauf, welche Nahrung sie zu sich nehmen. Die Kleidung unterliegt ebenfalls klaren Qualitätsmerkmalen. Es existieren bereits Siegel, die anzeigen, dass die Stücke ökologisch verträglich hergestellt wurden. Für den Personenkreis, der selber mit Wolle und Garn mit der Hand arbeitet, ist es wichtig, nachhaltige Garne zu kaufen. Es wäre widersinnig, fertige Kleidungsstücke mit Biosiegel zu erwerben, doch bei der Wolle weiß keiner, wie sie hergestellt wurde.


Wer wirklich sicher sein möchte, dass die genutzten Garne wirklich nachhaltig produziert wurden, benötigt also ein Siegel. Es ist dabei nicht ausreichend, wenn jede Firma einen eigenen Aufdruck entwickelt. Oft genug werden solche Stempel nur zu Werbezwecken aufgedruckt. Wird die entsprechende Firma dann angesprochen, ist die Aussage dementsprechend ungenau. Um zu entscheiden, welches nachhaltige Garne sind, muss sich jeder mit dem Begriff der Nachhaltigkeit vertraut machen. Er hat in den vergangenen Jahren einen Wandel durchlaufen. Ursprünglich bedeutete das Wort, dass eine länger anhaltende Wirkung erreicht werden konnte. Auf ein Garn bezogen wäre es nachhaltig, wen es lange stabil bleiben würde. Es dürfte nicht schnell reißen oder Löcher bilden. Eine weitere Bedeutung von Nachhaltigkeit liegt in der Ausbeutung unserer Umwelt. Ein bestimmtes Garn wäre dann entsprechend qualifiziert, wenn nur so viel genutzt würde, wie in der Folge auch wieder entstehen kann. Dem Schaf darf damit jedes Jahr geschoren werden. Die Anzahl an Schafen darf nur so groß sein, dass das Weideland ausreichend vorhanden ist. Bei der Baumwolle darf genau die Menge produziert werden, dass der Boden auch in den Folgejahren wieder eine neue Ernte ermöglicht.

Nachhaltige Garne werden aber nicht nur in ihrer natürlichen Farbe gehandelt. Daher ist auch die Behandlung nach der Ernte wichtig zu bedenken. Welche Farben und Mittel werden genutzt, damit die Garne und die Wolle weich und angenehm werden. Viele Farben bestehen aus einem Zusammenspiel aus Chemikalien und Schwermetallen. Soll ein Garn nachhaltig sein, dürfen die Färbemittel der Umwelt nicht schaden.

Wird Baumwolle als Naturmaterial genutzt, muss auch die verbrauchte Menge an Wasser einkalkuliert werden. Biobaumwolle wird ohne den Einsatz von Pestiziden geerntet. Die Menge an Wasser ist geringer als bei den herkömmlichen Pflanzen verbraucht wird. Dafür benötigen sie aber auch mehr Raum, um gesund zu wachsen. Die Ernte fällt also im Vergleich geringer aus.

Es lohnt sich, genau auf die Herkunft der Wolle und Garne zu schauen. Zurzeit sind bei diesen Produkten keine eigenen Siegel bekannt. Die Herkunft der einzelnen Materialien wird immer besser deklariert. Die Inhaltsstoffe der Farben sind ebenfalls ein wichtiges Indiz. Einige Firmen gehen bereits sehr sorgfältig mit dem Thema Nachhaltigkeit um. Sie machen an jedem einzelnen Knäuel deutlich, wie das Material produziert wurde.

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